Zurück in Deutschland von der Wirklichkeit eingeholt

Nun bin ich seit nun mehr als einem Monat in Deutschland zurück. Es sind eigentlich ja demnächst schon zwei.

Erstellt am Donnerstag 1. Juli 2010
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Roadtrip zum Red Centre

Die Zeit schwindet.

Nur noch eine Woche bis wir uns ins Flugzeug setzen, das leckere Essen dort genießen können und dann dann sind wir auch bald wieder in Deutschland. Gerade chillen wir noch in Melbourne rum, zumindest noch bis morgen, denn dann geht’s mit dem Nachtbus wieder mal zurück nach Sydney. Sydney, Ausgangspunkt für alle meine Abenteuer in Australien. Ich komme dann am Mittwoch Morgen das fünfte Mal zurück nach Sydney…

Was nach unserem Neuseelandaufenthalt geschah:
Well, wir sind quasi nach Melbourne. Nicht, dass wir jetzt die ganze Zeit da rumgegammelt haben. Am 5. April kam uns die Idee die Great Ocean Road mit einem eigenen Auto zu fahren und da kam uns eine Anzeige in einem Backpackermagazin gerade wie gerufen. Camper relocating. Also einen Camper zurück bringen…
Nach ein paar Telefonaten war klar, wir würden ein 4 Personen Wohnmobil von Melbourne nach Alice Springs bringen. Die Vorfreude darauf war bei mir unglaublich, wobei auch die Vorstellung, dass ich dabei quasi 3000km in 6 Tagen fahren musste, doch ein wenig anspruchsvoll schien.

Die Zeit in Melbourne verging dann auch relativ schnell. Melbourne ist jetzt nicht unbedingt sooo besonders meiner Meinung nach. Die Strassen sind viel breiter als in Sydney und deshalb wirkt es auch nicht so voll. Der Queen Victoria Market war eigentlich so das Interessanteste. Hier gab es alles von Früchten bis Kleidung. Für uns waren die Früchte und das Obst von großer Bedeutung, weil’s hier ziemlich günstig war im Vergleich zum Supermarkt, teilweise um Längen.

Bezüglich unseres bevorstehenden Roadtrips haben wir uns dann noch entschieden noch zwei Leute mitzunehmen um uns die Kosten ein wenig zu reduzieren. Als erstes haben wir uns dann auch mit Kim getroffen. Kim ist vietnamesischer Abstammung, lebt aber in München. Sie war sofort von unserer Idee überzeugt und wir hatten unseren ersten Mitfahrer. Die Nummer zwei war dann etwas schwieriger zu finden, letzlich wurde es Anka. Eine nette Nordrhein-Westfählin oder wie man das dann auch nennt. Die beiden waren wirklich nett und es war eigentlich ziemliches Glück, dass wir uns alle gut verstanden haben.

Am 11. ging’s dann los. Um 10 Uhr haben wir das Auto, unseren Luxuscamper abgeholt. Nachdem wir dann alle zusammen waren, gings dann über die Great Ocean Road nach Adelaide. Wir sind am ersten Tag aber nur bis Port Campell gekommen und haben dort dann genächtigt. Vorher sind wir leider etwas zu spät zum Sonnenuntergang bei den 12 Aposteln gekommen, was etwas schade war. Dafür war’s umso windiger dort, was auch seinen Reiz hatte. Nächsten Morgen ging es dann nach Adelaide, an diesem zweiten Tag bin ich dann über 700km gefahren. In Adelaide haben wir uns dann, nachdem wir in der Innenstadt in unserem Wohnmobil gekocht haben und Anka ihr Handy, dass sie verloren hatte, bei der Polizei wieder abgeholt hat, in eine Nachbarschaft neben einer Tankstelle mit Toilette hingestellt. Der dritte Tag führte uns dann über Port Augusta ins richtige Outback. Nach an diesem Tag wieder etwa 700km war diesmal das Tagesziel Coober Pedy leider nicht zu erreichen. Den Sonnenuntergang im Outback durften wir dann auf einem Parkplatz mit ein paar anderen Wohnmobilen und Wohnwagen genießen. Es gab hier nur eine Toilette und sonst konnte man nichts weit und breit sehen… Natur rundherum bis zum Horizont. Es war schon ein unglaubliches Gefühl.
12 Apostel
Am 14. gings dann als erstes nach Coober Pedy, die Opalhauptstadt der Welt. Man kommt sich ein wenig vor, wie in einem Star Wars Film, also so Wüstenmäßig, quasi da, wo Anakin Skywalker aufwächst :):):) Zum ersten Mal in Australien sehe ich wirkliche Aboriginal people. Man sagt nicht Aboriginies, weil das als abwertend gilt.
Man sagt auch, dass Coober Pedy die internationalste Stadt Australiens ist, weil hier so viele verschieden Menschen aus vielen verschiedenen Nationen hergekommen sind, nachdem man die ersten Opale fand. Es wird auch immernoch Opal gefördert. Nachdem wir uns dann ein Untergrundmuseum und eine Untergrundkirche angeschaut haben -die Menschen haben die aufgrund der Hitze gebaut- , kam dann der erste Kontakt zu den Ureinwohnern. Kim hatte ihre Kamera auf der öffentlichen Toilette liegen lassen und die wurde uns dann von 2 Ureinwohnern zurückgebracht. Die wollten dafür auch nur 10 Dollar haben, die ihnen Kim dann auch gegeben hat. Mit dem Geld sind sie dann Richtung Tankstelle gepilgert. Gott weiß, was sie damit machen. Normalerweise wohl Alkohol kaufen, aber das sind Vorurteile.
Coober pedy
Als wir mit Coober Pedy fertig waren, wollten wir unser Auto noch auf einer Gravel Road, also eigentlich eher mit Allrad zu fahren, probieren. Teilweise doch sehr interessant zu fahren, kamen wir dann zu dem sogenannten Castle, nachdem wir uns vorher den Dogfence, den Hundezaun, einen über 5000km langen Zaun, der von Western Australia nach Surfers Paradise, Queensland führt. Dieser Zaun soll verhindern, dass die Dingos (also Wildhunde) nach Süden kommen können und dort andere Tiere reißen.
The Castle
Als wir wieder den Stuart Highway erreicht hatten, kam ein kleines Unglück. Das Bett über der Fahrerkabine kam unverhofft herunter, weil die Gravel Road wohl doch etwas zu hart war. Scheiße, habe ich gedacht. Das war wohl die Kaution… aber dazu später mehr. Wir standen etwa 10 min mitten auf dem Highway als ein Auto neben uns anhielt und der Fahrer uns erinnerte, dass hier Road Trains unterwegs sind. Diese Dinger sind sowas von krass geil. Drei Anhänger und dann ballern die mit mindestens 110 über die Strassen. Weniger gefährlich als ich gedacht habe, aber die bringen doch einiges an Wind mit.

Am Abend sind wir dann an der Grenze zum Northern Territory angekommen und haben dort wieder auf einem netten Parkplatz genächtigt. Mal wieder im Nichts. Der vorletzte Tag hatte es dann noch in sich. Wir kamen gegen Mittag im Uluru Nationalpark an. Der Anblick des Uluru war unglaublich, schon allein deswegen, weil es einfach nur ein Stein ist 😉 Wir haben dann den Berg einmal mit dem Auto umrundet und haben 2 kurze Fußmärsche gemacht. Echt wahnsinn das Ding. Raugeklettert sind wir nicht, weil man es aus Respekt gegenüber den Ureinwohnern nicht machen soll, jedoch ist es nicht verboten. Vor dem wahnsinnig tollem sonnenuntergang, waren wir dann noch schnell bei den Olgas, die quasi so ähnlich aussehen, aber nicht ein ganzer Klotz sind…
Dingo beim Cultural Centre im Uluru Nationalpark
Uluru bei Sonnenuntergang

Die letzte Nacht haben wir auf einem kostenfreien Campingplatz wo es das teuerste Benzin scheinbar in ganz Australien gibt. 1,87 Dollar pro Liter… Am letzten Tag hatten wir noch etwa 400km nach Alice Springs, die aber relativ holprig waren. Die hinteren Plätze, waren wirklich nicht zu empfehlen, da man hier jedes Schlagloch, sei es noch so klein, mitbekam.

Um 2 Uhr nachmittags schlugen Fio und ich dann bei Maui Campers in Alice auf. Das Bett war ein großes Manko… und die nette Mitarbeitern sagte nur zu uns: ‚Sagt mir jetzt bitte, dass ihr eine Versicherung abgeschlossen habt.‘ – ‚Nein.‘
Aber sie hat es verstanden und mit dem Chef gesprochen… dann gab sie mir den Daumen nach oben… Sauber!!!

Erstellt am Montag 26. April 2010
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Neuseeland Teil 2

So. Neuseeland ist abgeschlossen. Wer’s glaubt oder nicht, mein Herz gehört Australien. Ich hatte sofort, nachdem ich aus dem Flugzeug gestiegen bin, ein Gefühl von Heimat bzw. von zu Hause. Hört sich ein wenig merkwürdig an, doch so war es. Auch als ich das erste Mal nach 3 Monaten wieder durch Sydney gelaufen bin, war das doch eher ein angenehmes Erlebnis. Noch merkwürdiger, denn eigentlich mag ich Sydney nicht so besonders.Nun aber ein Rückblick auf das Neuseeland, dass ich nach meinem ersten Bericht, der ja schon etwas länger her ist, erlebt habe.

Ich war in Wellington stehen geblieben. Eine wirklich tolle Stadt. Wieder mal eine Haupstadt, nach Canberra, die relativ klein ist. Dafür hat Wellytown, wie es auch liebevoll genannt wird, einiges zu bieten. Ich meine damit eigentlich nicht unbedingt das Te Papa, das Nationalmuseum, sondern eher die Café und Barvielfalt. Man kann zwischen tausenden Cafés wählen. Hier lässt sich entspannen. Interessant zu erwähnen sei an dieser Stelle das es sich lohnt eine Führung durchs Parlament mitzumachen. Da sind wir ‚leider‘ so reingeraten, aber es war doch lohnenswert. Man kann dort sehen, wie das Gebäude gegen Erdbeben gesichert wird. Sehr interessant!
Ja, von Wellington gings dann mit der Fähre rüber zur Südinsel. Dort haben wir dann in Nelson Felix getroffen. Geile Sache. Wir haben dann einen super Abend zusammen verbracht. Lecker indisches Curry gemacht und ein paar leckere Speight’s Bierchen getrunken.
Von Nelson gings dann weiter nach Greymouth, eigentlich nicht zu erwähnen hier. Ist die größte Stadt der Westküste… und das mit ca. 13.000 Einwohnern… und einer Brauerei. Die Brauereiführung hat so ziemlich jeder aus unserem Bus mitgemacht. „Brauereiführung“
Ich würde es besser beschreiben als Biertesten inklusive „Brauereischnellansehen“. Das Testen war dafür aber echt gut. 7 verschiedene Biersorten durften wir erst testen und danach selber nachzapfen. Sweet As (das sagen die Kiwis für awesome (=das sagt man auf Englisch für großartig))
Nach Greymouth ging es nach Franz Josef.
Dieser Ort wurde nach dem dortigen Gletscher Franz Josef Glacier benannt. Wir haben dann dort eine Gletscherwanderung gemacht, was wirklich atemberaubend war. Wir standen auf dem Gletscher und konnten den Regenwald vor uns sehen. Echt ein unglaubliches Gefühl.

Nächste Station auf unserer Tour war dann Wanaka.
wanaka war echt traumhaft schön. Dort gab es einen riesigen See und im Hintergrund leuchteten die Berge. Wahnsinn!
Von da aus ging es dann in das berühmte Queenstown.
Oh man. Queenstown ist quasi ein Mekka für Action-Fans. Hier wurde angeblich das BUngyjumping von A.J. Hackett erfunden. Dann kann man noch Paragliding, Skydiving, Jetboating und noch tausend Sachen machen. Echt alles was es so zu geben scheint. Einziger Nachteil, man muss auch noch das Geld dafür haben. Das ist der Punkt. Wir haben nichts gemacht, ausser gechillt einem Schulturnier im „Touch“(-Rugby) zuzugucken, ein wenig am See langzuspazieren und was man nicht sonst so alles macht. Also Queenstown ist eigentlich eine Partytown. Alles voller Touristen überall!!! Auch soll Arny Schwarzenegger dort ein Haus oder eine wohnung haben. Ach komm… egal. Ich bin nicht so der Fan von Queenstown. Wie gesagt, es ist ein wenig zuuuu touristisch.

Es folgte Dunedin, wo wir eigentlich nur die Cadbury Schokoladenfabrik besucht haben und rumgegammelt haben, weil das Wetter nicht das Schönste war. Zu der Schokofabrik lässt sich noch sagen, dass ich die Führung ein wenig mit der der Monteith’s vergleiche. Durch zahlreiche Umbauarbeiten hat man wieder nicht wirklich viel von der Herstellung gesehen. Dafür gab’s wieder Bestechung durch Schokoladenriegel.

Achja und Dunedin hat die steilste Strasse der Welt:

Lake Tekapo, wo wir als nächstes hinkamen, war nichts Besonderes außer das wir dort 2 deutsche Mädels kennengelernt haben mit denen wir uns etwas intensiver unterhalten haben und mit denen wir dann zusammen in einem Zimmer in Christchurch waren. Also Christchurch ist eine interessante Stadt. Mir gefällt, dass sie nicht so bergig ist und mehr einen europäischen Stil bzw. englischen Stil.
Von da aus dann gings nach Kaikoura. Das bedeutet irgendwas mit Creyfish, was wiederum so ähnlich ist wie Hummer, aber eben kein Hummer. Die viecher sind sauteuer. Einer kann mal so eben über 30 Euro kosten. Fio ist in Kaikoura mit Delphinen im Meer planschen gewesen.

Ich wollte dann mit ihr eigentlich noch Seerobben oder was auch immer das sind (Seehunde? Wo ist der Unterschied?) sehen, aber die Mistviecher waren dann nicht da… Das war das letzte was dann wir dann auf der Südinsel gemacht haben und dann gings zurück nach Wellington.

Hier noch eine Fähre die gerade von der Cook strait in den Tory channel schippert:

Dort haben wir noch ein paar Tage verbracht, sind mit dem Cablecar gefahren und wollten eigentlich auf den Mt Victoria, aber das Wetter hat wieder nicht so mitgespielt. Vielleicht beim nächsten Mal dann, wenn ich wieder komme.

Über Napier, das man auch die Art Deco Hauptstadt der Welt nennt, führte unser Weg nach Mt Maunganui. Sehr entspannte Atmosphäre war dort. Es ist ein Ferienort ohne Zweifel. Es wirkt wie das Surfers Paradise von Neuseeland. Im Sommer zur Hochsaison muss es schlimm dort sein, das glaube ich. Aber für uns war es angenehm. Wir habe uns ein wenig am Strand die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, bevor es zurück nach Auckland ging. Am 28. März und mit mindestens einer halben Stunde Verspätung ist unser Flieger dann abgehoben.
Ein kleiner Schock noch für mich: Als wir durch die Wolkendecke gefolgen sind, welche ein wenig dunkler war, hatte ich kurze Zeit das Gefühl ein Triebwerk würde brennen…

Ein später Bericht aus Neuseeland und lang, also Respekt, wer ihn durchgelesen hat. Sorry dafür. Ich werde versuchen wieder konsequent regelmäßig zu schreiben.

Erstellt am Samstag 3. April 2010
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Neuseeland (englisch: New Zealand; maorisch üblicherweise: Aotearoa) ist ein geographisch isolierter Inselstaat im südlichen Pazifik.

so in etwa darf man sich hier aber auch fühlen…

Wir sind jetzt also seit über einer Woche in Neuseeland und ehrlich… es ist beautiful. (Aufgepasst, ‚beautiful‘ ist mein neues Lieblingswort und deswegen wird es wohl öfter hier erwähnt werden) Die Landschaft ist unglaublich grün,…,grün und echt grün. Dazwischen stehen ein paar Vulkane die unglaublich störend stinken. Und dann kommen irgendwann auch noch Berge, in denen man im Winter auch Ski oder Snowboard fahren kann. Beautiful oder?!

Nachdem wir also am 17. Feb. in Auckland angetroffen sind… Ach nein. Das Ganze ging doch schon in Syndey los, als ich nach der Sicherheitskontrolle noch zum Sprengstofftest durfte. Tja, nicht rasiert und schon sieht man aus, wie Osama oder einer seiner besten Freunde. Sophia, die ihr schweizer Taschenmesser noch mit sich geführt hat, musste natürlich nichts ablegen. Hier ein Foto der Attentäterin, die es leider vergeblich versucht hat die Tür zum Cockpit aufzuschlitzen:

fio la terrorist

fio la terrorist

Die Fluggesellschaft war dann mal enttäuschend auf ganzer Linie… Aerolineas Argentinas… nicht beautiful. Unfreundliches Personal und dann haben sie in ihrem A340 nicht mal Unterhaltung in Form von Bildschirmen im Vordersitz. Das Personal spricht einen erst auf Spanisch an bis die merken, dass man kein Spanisch spricht. Wenigstens hatten sie Bier an Board. Ich habe dann zum ersten mal ein argentinisches Bier probiert und das war nicht schlecht.

In Auckland angekommen, mussten wir den Quarantäne-Ausgang nehmen, den niemand nehmen muss, weil wir mit Bienen gearbeitet haben…
16 Euro für 1,125 ltr Whiskey im Dutyfree Shop haben mich dann aber doch aufgemuntert.

Dann sind wir mit dem Bus in die City gefahren. Es ist echt unglaublich, dass die Neuseeländer solche Stadtfreaks sind. Ein Drittel der Einwohner wohnt in Auckland. Auckland ist aber ehrlich gesagt jetzt nicht soooo spannend. In OZ hat uns jeder gesagt, wir müssten sofort aus Auckland wieder weg… und das wollten wir auch. Es ging nur leider erst nach 2 Nächten.

Am 19. gings dann los mit Magicbus.co.nz Richtung Rotorua. Jetzt muss man sagen, günstig kommen wir mit denen echt weg, aber man fühlt sich doch schon teilweise wie ein asiatischer Tourist, der durchs Land gescheucht wird und ab und an mal zum Fotos machen, aussteigen darf… Wir sind dann erst auf den Mount Eden gefahren, von wo man einen tollen Blick über die Stadt hat. Irgendwas wurde auch immer wieder von Herr der Ringe erzählt, aber da weder ich noch Fio die Filme je gesehen haben, sagt uns das mal garnichts. Ich gebe zu, mittlerweile schein es eine Lücke zu sein, die man unbedingt füllen muss. Leider hat mein Netbook aber kein CD-Laufwerk.
Es waren noch ein paar Stops bis wir in Rotorua angekommen sind, aber an die kann ich mich nicht mehr erinnern oder sie sind es nicht wert beschrieben zu werden.

Rotorua: Hierbei handelt es sich um die am schlimmsten stinkende Stadt in der ich je war. Am Anfang habe ich gedacht, es wäre Müllgestank, aber nachdem ich dann bei Wikipedia ein wenig ‚geschnüffelt‘ habe, fiel mir auf, dass es sich um Schwefel handelt. Schlimm. In Rotorua gibt es überall heiße Quellen und die haben wir uns dann mal angesehen.

Quellchen

Quellchen


An meinem Geburtstag haben wir uns dann noch ein wenig ‚Heißbaden‘ in der Polynesian Spa gegönnt. Das Wasser da war noch sowas von heiß. Teilweise konnte man es nicht aushalten und ich habe mir gedacht, dass es doch wohl angenehmer wäre, wenn man im Winter hier baden gehen würde.
Alles in allem muss ich aber zugeben, dass Geburtstage mit zunehmendem Alter an Bedeutung verlieren. Ich würde es auch vielleicht mittlerweile als unangenehm empfinden nach meinem Alter gefragt zu werden.

Am 21. gings dann weiter nach Taupo über Waitomo. Und dieser Ort Waitomo steht bei mir jetzt im Kopf als Ort der Blödheit, meiner eigenen Blödheit. Irgendwann sollte es sich vielleicht doch rächen, dass man kein Wörterbuch dabei hat und da hätte ich das Wort ‚Caves‘ nachschlagen können. Caves sind Höhlen, Tropfsteinhöhlen. Und weil wir dort 3 Std Zeit hatten und wir nicht bloß rumgammeln wollten, beschlossen wir eine 2 Stunden Führung mitzumachen. 30 Euronen in den Dreck geworfen, aber ehrlich, weil wir ja sowas nicht in Deutschland haben…
Nach diesem Erlebnis sind wir dann noch Skydiven (Tandemspringen) in Taupo gegangen. Beautiful. Ein absolut tolles Erlebnis und ich wills wieder machen. Man kann’s garnicht richtig beschreiben, weil man es lieber selber ausprobieren sollte. Wer Nachts davon träumt von einem Hochhaus zu fallen, der weiß ungefähr wie das erste Gefühl ist, wenn man aus dem Flugzeug raus ist. Danach kommt dann die Entspannung und man genießt es zu fliegen.

Von Taupo aus sind wir dann auch in den Tongariro National Park gefahren und das Tongariro Alpine Crossing zu machen. Ein ca. 19 km langer Wanderweg durch eine atemberaubende Vulkanlandschaft. Absolut beautiful! Amazing! Man kann garnicht genug tolle Wörter dafür finden. Hier mal ein Bild:

Ngauruhoe Vulkan

Ngauruhoe Vulkan

Am nächsten Tag gings dann weiter nach Wellington. Der Busfahrer auf dieser Fahrt war der Kracher. Es war ein waschechte Aussie (also ein Australier) und er hat es echt verstanden die Leute zu unterhalten. Wir habe auf der Fahrt in einem Ort angehalten, der Taihape heißt. Hier finden jährlich die Weltmeisterschaften im Gummistiefelweitwerfen statt. Das wollte er dann mit uns auch spielen und ob ihr’s glaubt oder nicht, Fio hat sich den Titel bei den Frauen gesichert und ich bin Vizechampion bei den Männern geworden. BEautiful oder nicht?!
Später wurde dann noch im Bus von jeden 2 Dollar eingesammelt und dann wurde noch Busbowling um dieses Geld gespielt. War echt unglaublich lustig. Während der Fahrt musste man von hinten mit 2 Tennisbällen versuchen 6 Colaflaschen umzukegeln. Hier ging der Titel an einen Schweizer.

Busbowling

Busbowling

Irgendwann am Nachmittag und nachdem Sophia dann ihren Rucksack, den jemand anders aus Versehen mitgenommen hat, wieder hatte, haben wir dann in Welli eingecheckt.

Erstellt am Samstag 27. Februar 2010
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Der (vorerst vorletzte) Tag in Australien

Morgen ist es also endlich so weit. Endlich mal wieder etwas Neues sehen. Endlich. Nicht das man mich falsch versteht, Canberra ist wirklich nett. Ja und nett ist der kleine Bruder von …
Nein ehrlich. Leute kommen hier her und sagen: „Canberra is boring. I don’t know what to do here.“ Aber wer länger hier ist, wie ich, der sieht die Stadt doch mit einem anderen Auge. Mag sein, weil ich so lange in Sydney meine Zeit ver (ich würde wasted sagen und mir fällt echt keine Übersetzung ein…) Ihr wisst, was ich meine.

Na egal. Also wir haben die letzte Tage damit verbracht zu arbeiten. Haben die letzte Woche Montag bis Sonntag gearbeitet und noch ein wenig Geld verdient. Teilweise war es wirklich wieder anstrengend und so mancher Tag endete bei mir mit Kopfschmerzen auf Grund dessen, dass ich wohl ein wenig zu wenig getrunken hatte. Und damit ist mit nichten Alkohol gemeint.
Leider habe ich dann Samstag einen entscheidenden Fehler gemacht. Die Mischung aus ‚Goon‘, so wird hier billiger Wein bezeichnet, wo 4,4 ltr nicht mal 10 Dollar kosten… (und es steht aber nirgendwo dran, dass es Wein ist und deshalb ‚Goon‘) und Bier. Manchmal steht dran, dass Fischeier und noch irgendwelcher Dreck drin sein könnte…

Hier ein Auszug aus Wikipedia:

Plonk (wine)
From Wikipedia, the free encyclopedia

Wine in stemware befitting plonk.

Plonk is an unspecific and derogatory term in British and Australian English for wine that is notably inexpensive or judged to be of poor quality.[1] It is believed to come from Australian slang, in reference to blanc (the French word for „white“), before it became naturalised in Britain. Stereotypical examples of plonk in the British context would include Blue Nun or Liebfraumilch, both sweet German wines, although Spanish wine is often also a target. Despite the reference to the colour white, the term is not limited to white wine, and can as easily indicate a red wine or rosé.[1] In this context, the phrase has even spawned the title of a novel which evokes the perceived tackiness of the 1980s.[2]

Plonk that is packaged & sold in a cask, is referred to as Goon.

Leider nur auf Englisch gefunden, aber hey.

Auf jeden Fall hatte ich ein wenig zu viel Wein getrunken und dann hatte ich auch noch meinen Handschlag darauf gegeben mit einem Mitarbeiter von der YHA noch in einen Pub zu gehen, der sein eigenes Bier braut. Das Bier war sowas von cheap… nur über 17 Dollar habe ich für Fio und mein Bier bezahlt… und danach wars um mich geschehen. Da der Saloon dann auch schließen wollte, mussten wir auf die Straße weichen. Ich entschied mich mit Fio den Heimweg auf uns zu nehmen. Auf dem Weg quatschte ich nach meheren Zeugenaussagen gelegentlich andere Passanten an und fragte, ob sie denn auch aus dem Vereinigten Königreich kommen würden… Kann auch sein, dass ich mich als Schwede ausgegeben habe. Das weiß ich nur nicht mehr so. Um 1 lagen wir im Bett.
Der nächste Tag (Sonntag) glich einem Desaster. Ich war zu nichts zu gebrauchen und lag auch auf der Arbeit nur rum, wurde aber dafür bezahlt. Wie gut, dass unsere Imkerbosse Menschen sind.

vor dem bösen Ende.. auf der Dachterasse

vor dem bösen Ende.. auf der Dachterasse

Ach und über diese will ich auch nochmal ein gutes Wort verlieren. Also mit unserem Job haben wir wirklich Glück gehabt. Die Bezahlung ist nicht die Beste gewesen, nein, aber doch haben wir was fürs Leben gelernt. Imkern ist absolut interessant. Wer bei Wikipedia mal etwas über Bienen nachliest, wird sehr schnell feststellen, dass die Biene das drittwichtigste Nutztier ist, dass wir in Deutschland haben. Unglaublich oder?
Lois und Tony, also unsere Bosse, waren echt immer nett zu uns. Manchmal hatte ich das Gefühl als kenne Tony keine derartige Arbeitsmotivation, wie die, die ich ihm gezeigt habe. ‚Ähm Paul, lass uns erstmal ’n Smokeout machen‘ – ‚Okay, Tony, kann ich nicht noch diese Palette zu Ende machen?‘ – ‚Hmm, nee, lass mal ’n Smokeout jetzt machen!‘ Und Lois, unsere Chefin, war immer sehr interessiert an dem Leben, dass wir zu Hause in Deutschland führen. Sie liebt deutsche Schokolade, die man hier bei ALDI kaufen kann und nebenbei gesagt, ist ALDI auch echt der günstigste Supermarkt hier. Danke liebe Gebrüder Albrecht. Unsere Bosse waren immer entspannt drauf. Unsere beiden Engländer-Kollegen habe das ein oder andere Mal verschlafen und trotzdem habe sie nie ein böses Wort zu hören bekommen. Take it easy. Dann gabs öfter mal ein paar Schokoriegel, Chips und was nicht sonst so alles. Mehr ‚easy going‘ hab ich bis jetzt in meinem Leben nicht erlebt.

Tja und jetzt geht’s halt erstmal nach NZ. Ins ‚most isolated country of the world‘. Mal sehen, bisher habe ich noch ein wenig Angst, dass es doch nicht so unterschiedlich zu OZ ist. Ich hoffe das ich in dieser Angst entäuscht und nicht bestätigt werde.

Also Aerolineas, bring uns rüber…

Werbung für keine Ahnung... in Canberra

Werbung für keine Ahnung... in Canberra

Erstellt am Dienstag 16. Februar 2010
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Ein ungewohnter Patriotismus

Am Dienstag der letzten Woche, genau am 26. Januar, war Australia Day. Da laufen die Australier alle so rum, wie man es in Deutschland höchstens von Länderspielen der Deutschen Fussballnationalmannschaft kennt.

Am Tag davor gaben sich die Stars von Australien (oder zumindest einige) vor dem Parliament House die Ehre.

Wir also irgendwann nachdem wir aus dem Bush zurück sind und geduscht haben und uns noch ein paar patriotische Sticker auf den Körper geklatscht hatten los. (Lieber Gott… tut mir Leid)

An der Bushaltestelle, wo der Shuttlebus sogar umsonst zum Parliament House abfährt, standen dann schon die ganzen Verrückten. Überwiegend doch eher jünger als ich selbst, doch patriotischer denn denn allem was sich mir bisher in Australien präsentiert hat. Ich bin mir nicht sicher, ob der Alkohol (in Form von süßen Mixgetränken), den die Kids (Alter 14-18) mitbrachten nur den Patriotismus noch verstärken sollten oder ob man ihn komsumieren musste um überhaupt ein wenig davon zu spüren 😉 Die Leute hatten alle mindestens eine Nationalfahne dabei und dann natürlich Tatoos auf den Armen, Beinen, Gesichtern, Oberkörpern, etc. Dann kam der Bus und die Masse quetschte sich hinein. Jetzt hatte ich doch ein wenig ein mulmiges Gefühl. Es ist schon etwas merkwürdiges Gefühl dabei, wenn man in einem Bus voller sich feiernder Australier fährt und kein Australier ist. Wir fuhren an einer Gruppe Dunkelhäutiger vorbei und wurden nett mit dem Mittelfinger begrüßt. Ich bin mir nicht sicher, aber der Bus erwiderte das nur mit einem – und das nur die ganze Fahrt und den ganzen Abend.

Am Parlamentsgebäude dann angekommen bzw. an der Federation Mall die sich vor dem Parlament erstreckt, war ich doch schon ein wenig beeindruckt von der Masse der Menschen die sich dort breitgemacht hatten. Es ist ein Hobby der Australier zu picknicken. Wo auch immer sich die Möglichkeit ergibt: Decke raus, Picknickkorb und (natürlich) Esky und los geht’s essen. Oh sorry, ich vergaß das Bier (auf -5 Grad schmeckt’s am besten 😉
Es waren wohl geschätzte 35000 Menschen da. Und es spielten auch schon Künstler auf der Bühne. Hier mal das full line up:

This year’s full line up of artists at the Australia Day Live concert will include:

– Cassie Davis

– Ian Moss

– Bertie Blackman

– Bob Evans

– Phrase

– Hayley Warner

– Evermore

– Rogue Traders

– Amy Meredith

Also ich kannte keinen… Aber wir haben auch nur Cassie Davis gesehen (von Australian Idol), Phrase, Bertie Blackman (sehr geil eigentlich) und ach keine Ahnung. Ian Moss scheint aber doch einer der Super-Super-Super-Stars zu sein. Er wurde vom Moderator immer wieder als letzter Akt angekündigt. Ich lausche seinen Klängen gerade bei Youtube und muss sagen, dass es mich nicht stört, das ich ihn nicht mehr gesehen habe und das er nur ein Australisches unexportiertes Gut ist.

Es war auf jeden Fall mal eine Erfahrung zu sehen, dass es echt Völker gibt, die ihren Nationalfeiertag so feiern. Eigentlich dürfte ich nach diesem Tag keine Australienfahnen mehr sehen können, weil es sooo viele waren. Eine kleine Schlägerei vor unseren Augen war dann noch ein wenig Aktion und schaffte in wenigen Sekunden quasi einen neuen Durchgang durch die Menge.

Wir sind dann aber auch schon vor dem Superstar Ian Moss abgehauen, weil ich irgendwie genug hatte von dem ganzen Trubel und ich sichtlich geschafft war vom harten Tag im Bush.

Erstellt am Sonntag 31. Januar 2010
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Drei Wochen Canberra und noch viele mehr…

Jetzt sind schon fast drei Wochen vergangen, dass wir den weiten Weg nach Canberra auf uns genommen haben.

Wir arbeiten bei einem netten Imkerpärchen im benachbarten Queanbeyan, dass uns sooo sympathisch fand, dass wir sofort bzw. fast sofort eingestellt wurden. Das ist sowas von eine neue Erfahrung. Die Bienenstöcke stehen etwa 80 km weit von uns entfernt im sogenannten „Bush“. Da fährt man dann so 1,5 Std lang ins Nichts in einen Ort mit 5 Häusern und einer Schule namens Wee Jasper (siehe google). Da steht ab und an mal ein Haus an der Straße dann oder man sieht einen toten Wombats oder auch ein lebendes Känguruh. Das ist wirklich schön… Jedenfalls hab ich die jetzt zum ersten Mal so nah gesehen. Am vergangen Montag waren wir da das erste Mal und haben den Bienen ihre Honigwaben gestohlen. Das gefiehl ihnen nicht unbedingt so, deshalb haben sie schon versucht mir das ein wenig schwerer zu machen. Aber ich bin ja nicht doof und habe eiskalt zurück geschlagen. Wobei das zurückschlagen doch eher zusammen und in Anführungszeichen geschrieben werden sollte, oder?! Ich hatte einen Smoker womit ich sie ein wenig zur Ruhe zu bringen versucht habe und außerdem total geile Schutzkleidung. No Chance for them…
Am Anfang war das auch noch relativ einfach, zumindest bis es ein wenig wärmer wurde. Danach war es sowas von anstrengend, dass man geschwitzt hat, wie ein Berserker. Ich werde demnächst mal ein paar Bilder da „draußen“ machen und sie reinstellen, damit sich auch ihr zu Hause oder wo auch immer in der Welt mal vorstellen könnt, worüber ich schreibe.
Am Donnerstag dann waren wir den ganzen Tag in Queanbeyan in der kleinen Lagerhalle und haben mit der Maschine den Honig extrahiert. War ganz entspannt eigentlich und wir haben dann auch ein Glas Honig bekommen. Ich hab schon überlegt den heimlich noch nebenbei zu verkaufen…

Wir wohnen also hier in Canberra direkt in der City in der YHA. Gestern haben wir bis Mitte Februar verlängert und mussten dafür extra einen Brief an die Chefs schreiben, warum wir solange bleiben wollen…weil man eigentlich nur 14 Nächte bleiben darf…

Ansonsten läuft’s. Wir lernen jetzt immer mehr Leute kennen. In diesem Hostel gibt es zwei Arten von Gästen… entweder bleiben sie nur 2 Nächte oder sie bleiben Ewigkeiten.
Und wir gehören jetzt zu den zuletzt genannten.

Kurz noch was zum Wetter:
Es ist HEIß-SAUHEIß. Damit meine ich, dass wir gestern so etwa 35-38 Grad hatten und heute auch wieder so viel. Damit verbunden ist dann auch, dass ein Total Fire Ban herscht. (http://www.rfs.nsw.gov.au/dsp_content.cfm?cat_id=1108) Jegliches offenes Feuer ist in diesen Gebieten verboten. Da wir also diese Smoker benutzen müssen, können wir dann nicht arbeiten. Ist schon ein wenig doof, aber ich glaube die Medien zeigen doch auch in Übersee öfter, wie unschön das aussieht, wenns brennt. Strafen gibts im Wert von bis zu 20.000 Dollar und 14 Jahre Knast…

im Imkeroutfit ;-)

im Imkeroutfit 😉


Arbeitskollegen und Arbeitsplatz

Arbeitskollegen und Arbeitsplatz


der Weg durch den Bush zu den Bienen... unten der Känguruhfänger

der Weg durch den Bush zu den Bienen... unten der Känguruhfänger

Erstellt am Samstag 23. Januar 2010
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Die Hauptstadt der Nation. Canberra.

So. Sind am 5.1. jetzt hier in der Hauptstadt Australiens in Canberra angekommen. Nachdem wir eine relativ entspannte Woche im Hotel verbracht haben, sind wir nochmal in ein Hostel in Sydney abgestiegen. Das sollte eigentlich 24 A$ die Nacht kosten, war fuer uns aber dann kostenlos, weil der Typ da uns irgendwie nicht einchecken konnte…und wir bestimmt 2oder3mal zum einchecken waren und es nie geklappt hat. Dann hat er uns ne Karte gegeben und meinte er kommt am naechsten Tag nochmal… Blowcake ey… Nix wars.Er kam also nicht und wir mussten ja dann auch nicht auschecken und sind einfach weg. Immerhin 48 Bucks gespart 🙂 Dann halt mit dem Bus 3 1/2 Std nach Canberra. Entspannte fahrt durchs nirgendwo.

Jetzt sind wir hier in einer YHA die sehr zentral liegt. Das riesen Einkaufscentrum etwa 2 1/3 min entfernt, zu Fuss. Haben dann sofort nach Ankunft eine Jobanzeige gelesen, wo Scotty noch Leute brauchte um an 2 Tagen jeweils einen Container auszuladen. Haben wir dann auch angerufen und vorgestern und gestern zusammen 180 Dollar vor Steuer verdient. Ist schon okay. fuer ca 4 Std arbeiten 😉 Glaswolle aus nem Container in ne Lagerhalle einraeumen…

Also Canberra kann man sich doch ein wenig wie Celle vorstellen. Zur Zeit jedenfalls weil hier Semesterferien an der National University sind. Alles sehr familiaer. Da kennt der Busfahrer noch alle seine Fahrgaeste mit Namen. Es ist doch schon ein wenig anders als in Sydney. Entspannter…. viel viel viel entspannter. Ich muss sagen, dass ich dieses laendliche Leben doch dem staedtischen Stress vorziehe…

Wir haben heute begonnen mit dem Sightseeing hier anzufangen. Hier gibt es wirklich viel zu erleben bzw zu tun. Die tausen Museen hier sind (fast) alle kostenlos und deswegen muss man die angucken 😛

Diesen Text schreibe ich gerade in der ‚NATIONAL LIBRARY OF AUSTRALIA‘.

Größere Kartenansicht

Wir werden also noch einiges hier in Canberra zu tun haben, aber gucken gleichzeitig auch nach Jobs in der Umgebung hier. Es scheint so, als wenn man hier auch echt was zu arbeiten finden koennte. Ansonsten geht demnaechst die Apfelernte in Victoria los. Da koennten wir ganz vorne dabei sein. Bis dahin…
National Library of Australia
ich..

Ein mobile RBT Truck... damit checken die hier Alkohol am Steuer ... xD

Ein mobile RBT Truck... damit checken die hier Alkohol am Steuer ... xD

Erstellt am Freitag 8. Januar 2010
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Happy New Year!

Ich wünsche allen, die meinen langweiligen Blog lesen einen super tollen Start ins Jahr 2010!

Ich habe die letzten 9 Std des letzten Jahres damit verbracht mich vor dem Opernhaus in Position zu bringen, damit ich das Feuerwerk aus der 1sten Reihe sehen kann. Das würd ich nicht nochmal machen, aber es hat sich gelohnt. Fotos sind u.a. bei Facebook und MeinVZ.net zu finden 😉
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Erstellt am Freitag 1. Januar 2010
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Rueckflug gebucht

Info:
Rueckflug am 03.05.2010 14.50 Sydney – Abu-Dhabi dann 01.15 Abu-Dhabi – Frankfurt/Main

Ankunft zu Hause dann so gegen Mittaf/Nachmittag am 04.05.2010

(So der aktuelle Stand.Umbuchen kosten 95EUR)

Erstellt am Mittwoch 23. Dezember 2009
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