Neuseeland (englisch: New Zealand; maorisch üblicherweise: Aotearoa) ist ein geographisch isolierter Inselstaat im südlichen Pazifik.
so in etwa darf man sich hier aber auch fühlen…
Wir sind jetzt also seit über einer Woche in Neuseeland und ehrlich… es ist beautiful. (Aufgepasst, ‚beautiful‘ ist mein neues Lieblingswort und deswegen wird es wohl öfter hier erwähnt werden) Die Landschaft ist unglaublich grün,…,grün und echt grün. Dazwischen stehen ein paar Vulkane die unglaublich störend stinken. Und dann kommen irgendwann auch noch Berge, in denen man im Winter auch Ski oder Snowboard fahren kann. Beautiful oder?!
Nachdem wir also am 17. Feb. in Auckland angetroffen sind… Ach nein. Das Ganze ging doch schon in Syndey los, als ich nach der Sicherheitskontrolle noch zum Sprengstofftest durfte. Tja, nicht rasiert und schon sieht man aus, wie Osama oder einer seiner besten Freunde. Sophia, die ihr schweizer Taschenmesser noch mit sich geführt hat, musste natürlich nichts ablegen. Hier ein Foto der Attentäterin, die es leider vergeblich versucht hat die Tür zum Cockpit aufzuschlitzen:

fio la terrorist
Die Fluggesellschaft war dann mal enttäuschend auf ganzer Linie… Aerolineas Argentinas… nicht beautiful. Unfreundliches Personal und dann haben sie in ihrem A340 nicht mal Unterhaltung in Form von Bildschirmen im Vordersitz. Das Personal spricht einen erst auf Spanisch an bis die merken, dass man kein Spanisch spricht. Wenigstens hatten sie Bier an Board. Ich habe dann zum ersten mal ein argentinisches Bier probiert und das war nicht schlecht.
In Auckland angekommen, mussten wir den Quarantäne-Ausgang nehmen, den niemand nehmen muss, weil wir mit Bienen gearbeitet haben…
16 Euro für 1,125 ltr Whiskey im Dutyfree Shop haben mich dann aber doch aufgemuntert.
Dann sind wir mit dem Bus in die City gefahren. Es ist echt unglaublich, dass die Neuseeländer solche Stadtfreaks sind. Ein Drittel der Einwohner wohnt in Auckland. Auckland ist aber ehrlich gesagt jetzt nicht soooo spannend. In OZ hat uns jeder gesagt, wir müssten sofort aus Auckland wieder weg… und das wollten wir auch. Es ging nur leider erst nach 2 Nächten.
Am 19. gings dann los mit Magicbus.co.nz Richtung Rotorua. Jetzt muss man sagen, günstig kommen wir mit denen echt weg, aber man fühlt sich doch schon teilweise wie ein asiatischer Tourist, der durchs Land gescheucht wird und ab und an mal zum Fotos machen, aussteigen darf… Wir sind dann erst auf den Mount Eden gefahren, von wo man einen tollen Blick über die Stadt hat. Irgendwas wurde auch immer wieder von Herr der Ringe erzählt, aber da weder ich noch Fio die Filme je gesehen haben, sagt uns das mal garnichts. Ich gebe zu, mittlerweile schein es eine Lücke zu sein, die man unbedingt füllen muss. Leider hat mein Netbook aber kein CD-Laufwerk.
Es waren noch ein paar Stops bis wir in Rotorua angekommen sind, aber an die kann ich mich nicht mehr erinnern oder sie sind es nicht wert beschrieben zu werden.
Rotorua: Hierbei handelt es sich um die am schlimmsten stinkende Stadt in der ich je war. Am Anfang habe ich gedacht, es wäre Müllgestank, aber nachdem ich dann bei Wikipedia ein wenig ‚geschnüffelt‘ habe, fiel mir auf, dass es sich um Schwefel handelt. Schlimm. In Rotorua gibt es überall heiße Quellen und die haben wir uns dann mal angesehen.

Quellchen
An meinem Geburtstag haben wir uns dann noch ein wenig ‚Heißbaden‘ in der Polynesian Spa gegönnt. Das Wasser da war noch sowas von heiß. Teilweise konnte man es nicht aushalten und ich habe mir gedacht, dass es doch wohl angenehmer wäre, wenn man im Winter hier baden gehen würde.
Alles in allem muss ich aber zugeben, dass Geburtstage mit zunehmendem Alter an Bedeutung verlieren. Ich würde es auch vielleicht mittlerweile als unangenehm empfinden nach meinem Alter gefragt zu werden.
Am 21. gings dann weiter nach Taupo über Waitomo. Und dieser Ort Waitomo steht bei mir jetzt im Kopf als Ort der Blödheit, meiner eigenen Blödheit. Irgendwann sollte es sich vielleicht doch rächen, dass man kein Wörterbuch dabei hat und da hätte ich das Wort ‚Caves‘ nachschlagen können. Caves sind Höhlen, Tropfsteinhöhlen. Und weil wir dort 3 Std Zeit hatten und wir nicht bloß rumgammeln wollten, beschlossen wir eine 2 Stunden Führung mitzumachen. 30 Euronen in den Dreck geworfen, aber ehrlich, weil wir ja sowas nicht in Deutschland haben…
Nach diesem Erlebnis sind wir dann noch Skydiven (Tandemspringen) in Taupo gegangen. Beautiful. Ein absolut tolles Erlebnis und ich wills wieder machen. Man kann’s garnicht richtig beschreiben, weil man es lieber selber ausprobieren sollte. Wer Nachts davon träumt von einem Hochhaus zu fallen, der weiß ungefähr wie das erste Gefühl ist, wenn man aus dem Flugzeug raus ist. Danach kommt dann die Entspannung und man genießt es zu fliegen.
Von Taupo aus sind wir dann auch in den Tongariro National Park gefahren und das Tongariro Alpine Crossing zu machen. Ein ca. 19 km langer Wanderweg durch eine atemberaubende Vulkanlandschaft. Absolut beautiful! Amazing! Man kann garnicht genug tolle Wörter dafür finden. Hier mal ein Bild:

Ngauruhoe Vulkan
Am nächsten Tag gings dann weiter nach Wellington. Der Busfahrer auf dieser Fahrt war der Kracher. Es war ein waschechte Aussie (also ein Australier) und er hat es echt verstanden die Leute zu unterhalten. Wir habe auf der Fahrt in einem Ort angehalten, der Taihape heißt. Hier finden jährlich die Weltmeisterschaften im Gummistiefelweitwerfen statt. Das wollte er dann mit uns auch spielen und ob ihr’s glaubt oder nicht, Fio hat sich den Titel bei den Frauen gesichert und ich bin Vizechampion bei den Männern geworden. BEautiful oder nicht?!
Später wurde dann noch im Bus von jeden 2 Dollar eingesammelt und dann wurde noch Busbowling um dieses Geld gespielt. War echt unglaublich lustig. Während der Fahrt musste man von hinten mit 2 Tennisbällen versuchen 6 Colaflaschen umzukegeln. Hier ging der Titel an einen Schweizer.

Busbowling
Irgendwann am Nachmittag und nachdem Sophia dann ihren Rucksack, den jemand anders aus Versehen mitgenommen hat, wieder hatte, haben wir dann in Welli eingecheckt.

Erstellt am Samstag 27. Februar 2010
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