Neuseeland Teil 2

So. Neuseeland ist abgeschlossen. Wer’s glaubt oder nicht, mein Herz gehört Australien. Ich hatte sofort, nachdem ich aus dem Flugzeug gestiegen bin, ein Gefühl von Heimat bzw. von zu Hause. Hört sich ein wenig merkwürdig an, doch so war es. Auch als ich das erste Mal nach 3 Monaten wieder durch Sydney gelaufen bin, war das doch eher ein angenehmes Erlebnis. Noch merkwürdiger, denn eigentlich mag ich Sydney nicht so besonders.Nun aber ein Rückblick auf das Neuseeland, dass ich nach meinem ersten Bericht, der ja schon etwas länger her ist, erlebt habe.

Ich war in Wellington stehen geblieben. Eine wirklich tolle Stadt. Wieder mal eine Haupstadt, nach Canberra, die relativ klein ist. Dafür hat Wellytown, wie es auch liebevoll genannt wird, einiges zu bieten. Ich meine damit eigentlich nicht unbedingt das Te Papa, das Nationalmuseum, sondern eher die Café und Barvielfalt. Man kann zwischen tausenden Cafés wählen. Hier lässt sich entspannen. Interessant zu erwähnen sei an dieser Stelle das es sich lohnt eine Führung durchs Parlament mitzumachen. Da sind wir ‚leider‘ so reingeraten, aber es war doch lohnenswert. Man kann dort sehen, wie das Gebäude gegen Erdbeben gesichert wird. Sehr interessant!
Ja, von Wellington gings dann mit der Fähre rüber zur Südinsel. Dort haben wir dann in Nelson Felix getroffen. Geile Sache. Wir haben dann einen super Abend zusammen verbracht. Lecker indisches Curry gemacht und ein paar leckere Speight’s Bierchen getrunken.
Von Nelson gings dann weiter nach Greymouth, eigentlich nicht zu erwähnen hier. Ist die größte Stadt der Westküste… und das mit ca. 13.000 Einwohnern… und einer Brauerei. Die Brauereiführung hat so ziemlich jeder aus unserem Bus mitgemacht. „Brauereiführung“
Ich würde es besser beschreiben als Biertesten inklusive „Brauereischnellansehen“. Das Testen war dafür aber echt gut. 7 verschiedene Biersorten durften wir erst testen und danach selber nachzapfen. Sweet As (das sagen die Kiwis für awesome (=das sagt man auf Englisch für großartig))
Nach Greymouth ging es nach Franz Josef.
Dieser Ort wurde nach dem dortigen Gletscher Franz Josef Glacier benannt. Wir haben dann dort eine Gletscherwanderung gemacht, was wirklich atemberaubend war. Wir standen auf dem Gletscher und konnten den Regenwald vor uns sehen. Echt ein unglaubliches Gefühl.

Nächste Station auf unserer Tour war dann Wanaka.
wanaka war echt traumhaft schön. Dort gab es einen riesigen See und im Hintergrund leuchteten die Berge. Wahnsinn!
Von da aus ging es dann in das berühmte Queenstown.
Oh man. Queenstown ist quasi ein Mekka für Action-Fans. Hier wurde angeblich das BUngyjumping von A.J. Hackett erfunden. Dann kann man noch Paragliding, Skydiving, Jetboating und noch tausend Sachen machen. Echt alles was es so zu geben scheint. Einziger Nachteil, man muss auch noch das Geld dafür haben. Das ist der Punkt. Wir haben nichts gemacht, ausser gechillt einem Schulturnier im „Touch“(-Rugby) zuzugucken, ein wenig am See langzuspazieren und was man nicht sonst so alles macht. Also Queenstown ist eigentlich eine Partytown. Alles voller Touristen überall!!! Auch soll Arny Schwarzenegger dort ein Haus oder eine wohnung haben. Ach komm… egal. Ich bin nicht so der Fan von Queenstown. Wie gesagt, es ist ein wenig zuuuu touristisch.

Es folgte Dunedin, wo wir eigentlich nur die Cadbury Schokoladenfabrik besucht haben und rumgegammelt haben, weil das Wetter nicht das Schönste war. Zu der Schokofabrik lässt sich noch sagen, dass ich die Führung ein wenig mit der der Monteith’s vergleiche. Durch zahlreiche Umbauarbeiten hat man wieder nicht wirklich viel von der Herstellung gesehen. Dafür gab’s wieder Bestechung durch Schokoladenriegel.

Achja und Dunedin hat die steilste Strasse der Welt:

Lake Tekapo, wo wir als nächstes hinkamen, war nichts Besonderes außer das wir dort 2 deutsche Mädels kennengelernt haben mit denen wir uns etwas intensiver unterhalten haben und mit denen wir dann zusammen in einem Zimmer in Christchurch waren. Also Christchurch ist eine interessante Stadt. Mir gefällt, dass sie nicht so bergig ist und mehr einen europäischen Stil bzw. englischen Stil.
Von da aus dann gings nach Kaikoura. Das bedeutet irgendwas mit Creyfish, was wiederum so ähnlich ist wie Hummer, aber eben kein Hummer. Die viecher sind sauteuer. Einer kann mal so eben über 30 Euro kosten. Fio ist in Kaikoura mit Delphinen im Meer planschen gewesen.

Ich wollte dann mit ihr eigentlich noch Seerobben oder was auch immer das sind (Seehunde? Wo ist der Unterschied?) sehen, aber die Mistviecher waren dann nicht da… Das war das letzte was dann wir dann auf der Südinsel gemacht haben und dann gings zurück nach Wellington.

Hier noch eine Fähre die gerade von der Cook strait in den Tory channel schippert:

Dort haben wir noch ein paar Tage verbracht, sind mit dem Cablecar gefahren und wollten eigentlich auf den Mt Victoria, aber das Wetter hat wieder nicht so mitgespielt. Vielleicht beim nächsten Mal dann, wenn ich wieder komme.

Über Napier, das man auch die Art Deco Hauptstadt der Welt nennt, führte unser Weg nach Mt Maunganui. Sehr entspannte Atmosphäre war dort. Es ist ein Ferienort ohne Zweifel. Es wirkt wie das Surfers Paradise von Neuseeland. Im Sommer zur Hochsaison muss es schlimm dort sein, das glaube ich. Aber für uns war es angenehm. Wir habe uns ein wenig am Strand die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, bevor es zurück nach Auckland ging. Am 28. März und mit mindestens einer halben Stunde Verspätung ist unser Flieger dann abgehoben.
Ein kleiner Schock noch für mich: Als wir durch die Wolkendecke gefolgen sind, welche ein wenig dunkler war, hatte ich kurze Zeit das Gefühl ein Triebwerk würde brennen…

Ein später Bericht aus Neuseeland und lang, also Respekt, wer ihn durchgelesen hat. Sorry dafür. Ich werde versuchen wieder konsequent regelmäßig zu schreiben.

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